Katalytische Nachverbrennung
Die katalytische Nachverbrennung (KNV) findet beispielsweise Anwendung bei der Behandlung von Abluftströmen:
Prantner KNV-Anlagen werden in all diesen Bereichen eingesetzt. Mit minimalem Energieverbrauch ist eine sichere Einhaltung der behördlichen Vorgaben möglich.
Verfahrensprinzip
Die Prozessabluft wird mit einem Ventilator angesaugt und zunächst in einem Wärmetauscher mit der gereinigten Abluft vorgewärmt. Mit einer Elektroheizung oder einem Gasbrenner wird der Abgasstrom auf die erforderliche Reaktionstemperatur gebracht und anschließend im katalytischen Reaktor zu Kohlendioxid und Wasser oxidiert. Die Oxidation findet in einem speziell dimensionierten Reaktor statt. Bei höheren Schadstoffkonzentrationen (ab ca. 3 g C-ges/Nm3) ist autothermer Anlagenbetrieb möglich. Dies bedeutet, dass für die Umsetzung der Schadstoffe keine Zusatzenergie mehr benötigt wird. Die Steuerung und Überwachung der Anlage erfolgt über eine MSR-Anlage mit speicherprogrammierbarer Steuerung (SPS), optional auch mit Fernüberwachung oder Anbindung an ein Prozessleitsystem. Die Anlagen können mit Explosionsschutzeinrichtungen, wie z.B. Konzentrationsüberwachungssystemen (FID, FTA, IR, WT), Detonationssicherungen und Druckentlastungseinrichtungen ausgerüstet werden.
Grundausstattung
Ventilsystem • Prozessluftgebläse • Elektro- oder Gasheizung • Wärmerückgewinnung • Reaktor • Katalysatormasse • Isolation Grundrahmen/ Container • Sicherheitseinrichtung • MSR-Anlage • Datenaufzeichnung
Zusatzausstattungen
Containereinbau (auch Überseecontainer) • Abluftkamin • Anlagen-By-Pass • Staubabscheider • Glättungsfilter • Explosionsschutzausrüstungen • Spezialkatalysatorfüllungen
Standardgrößen
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